• lageplan
  • einfamilienhäuser
  • einfamilienhäuser
  • doppelhäuser
  • eingänge doppelhäuser
  • heizzentrale stadtwerke sindelfingen
  • mehrfamilienhäuser

sindelfingen - darmsheim

wohnquartier mit
heizkraftwerk

die stadtwerke sindelfingen haben in zusammenarbeit mit der wohnstätten sindelfingen für das darmsheimer wohngebiet „hölderle“ einen weiteren wichtigen schritt in richtung nachhaltige und umweltfreundliche energieversorgung gemacht.

das neue heizkraftwerk liefert ökowärme für das wohngebiet „im hölderle“. „damit stellen wir eine emissionsarme und zugleich ressourcen schonende wärmeversorgung sicher. das projekt steht ganz im sinne des klimaschutzkonzeptes der stadt sindelfingen. wir werden auch weiterhin daran arbeiten, die energiewende und unsere energieeffizienzsteigerung voranzutreiben“ so sindelfingens ob dr. vöhringer.

bei der nahwärmeversorgung „im hölderle“ sind alle erzeugungsanlagen in einem heizwerk konzentriert. über ein wärmeverteilnetz wird jedes gebäude mit heizenergie beliefert. in den einzelnen wohngebäuden sind dann weder heizkessel noch schornstein noch brennstofflager erforderlich.

vorerst werden die gebäude „im hölderle“ der wohnstätten mit wärme aus dem neuen heizwerk versorgt. zukünftig soll aber auch das geplante neubaugebiet „innerer bühl mitte“ aus dem heizwerk „im hölderle“ versorgt werden. mit der verbindungsleitung richtung innerer bühl west können sogar die bereits bestehenden fernwärme-kunden mit der wärme aus dem blockheizkraftwerk hölderle versorgt werden.

für die derzeitige versorgungssituation wurde im heizwerk ein erdgas betriebenes blockheizkraftwerk mit 50 kw elektrischer leistung und 100 kw thermischer leistung installiert. zur absicherung der spitzen- und reservelast stehen zusätzlich zwei erdgas betriebene gaskesselanlagen zur verfügung. die investitionen der stadtwerke für das gebäude, die technik sowie das fernwärme-netz belaufen sich bisher auf insgesamt rund 1 millionen euro.

der größte teil der benötigten wärme wird von der anlage in „kraft-wärme-kopplung“ erzeugt. dabei wird der eingesetzte brennstoff doppelt genutzt (für die wärme- und die stromerzeugung), wodurch wirkungsgrade von über 90 prozent möglich sind.

ohne heizkessel und schornstein kommen die neuen häuser der wohnstätten „im hölderle“ aus.


artikel aus der szbz vom 19.06.2015 - georg schramm

 

>>>fotos: jürgen pollack

archiplan architekten gmbh logo