böblingen

raumwunder mit weitblick

vier stadtvillen in exponierter aussichtslage – eine handschrift und doch keines gleich dem anderen.

zwei jahre vorlaufzeit waren vonnöten, ehe mit dem bau der 4 stadtvillen begonnen werden konnte. das grundstück war vorher mit einer villa besetzt und sollte einer baulichen nachverdichtung zugeführt werden. zur absicherung einer abgestimmten städtebaulichen neuordnung war daher ein bebauungsplanverfahren für den gesamten baublock erforderlich.

die neue bebauungsstruktur orientiert sich zum einen an der besonderen topographischen situation (hangabbruchkante) mit den sich daraus ableitenden anforderungen an die besonnung und orientierung der baukörper; zum anderen an der vorhandenen umgebungsbebauung mit seinen weitgehend freistehenden einzelbaukörpern. diese struktur wurde aufgenommen und in maßvoller verdichtung weiterentwickelt. die städtebaulich vorgesehene senkrechte kammartige aufstellung der baukörper zum hang erhält genügend freiraum zwischen den gebäuden und sichert gute belichtungs- und aussichtssituationen für die dahinter liegende bebauung.
abweichend von den vorherrschenden satteldachhäusern der umgebung konnten für das neu entstehende quartier begrünte flachdächer durchgesetzt werden. diese dachform unterstützt die angestrebten ökologischen und energetischen vorzüge einer kompakten bauweise durch eine effiziente ausnutzung des obergeschosses und begrenzt wirkungsvoll die höhenentwicklung im plangebiet.

ausgezeichnet mit "beispielhaftes bauen" der architektenkammer
um das bewusstsein für die baukultur im alltag zu schärfen, lobt die architektenkammer seit jahren die auszeichnungsverfahren beispielhaftes bauen aus. ziel ist es, beispielhafte architektur im konkreten lebenszusammenhang aufzuspüren und architekten und bauherren für ihr gemeinsames engagement auszuzeichnen.

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>>>fotos: jürgen pollack

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